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Deutsche Wirtschaft startet „ohne Aufbruchsstimmung“ ins neue Jahr

11.01.2026 | Deutsche Wirtschaft startet „ohne Aufbruchsstimmung“ ins neue Jahr

Mit dem Jahreswechsel verknüpft sich für die deutschen Unternehmen offenbar wenig Hoffnung auf eine baldige Konjunkturwende. Der vom Münchener ifo-Institut unter circa 9.000 Führungskräften erhobene Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 88,0 gelegen hatte. Während die Aussichten des Baugewerbes auf niedrigem Niveau verharrten, trübten sich die des verarbeitenden Gewerbes, im Handel und bei Dienstleistungsanbietern ein. „Das Jahr endet ohne Aufbruchsstimmung“, resümiert ifo-Chef Clemens Fuest. Einen Lichtblick bot lediglich die Gastronomie, deren Dezemberumsätze erfreulich ausfielen und die zudem der zum 1. Januar in Kraft getretenen Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen entgegensah. Eine breitere Aufhellung der Konjunktur erwarten viele Experten noch für dieses Jahr, in dem die immensen schuldenfinanzierten Verteidigungs- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes das Wachstum ankurbeln dürften. Damit würde eine über dreijährige Rezessionsund Stagnationsphase überwunden.
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Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

09.01.2026 | Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem das Risiko eines Batteriebrands. Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen, Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die Akkutemperatur penibel überwacht werden.
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Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

09.01.2026 | Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem wird ein garantiefreies Altersvorsorgedepot gefördert, das voll von den Chancen des Kapitalmarktes profitieren kann. Wer bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, soll künftig entscheiden können, ob dieser unverändert fortgeführt, abgewandelt oder in ein neues Modell übertragen wird. Dazu sollen Wechsel zwischen Altersvorsorgeverträgen vereinfacht werden, unter anderem indem nach fünf Vertragsjahren keine Wechselgebühren mehr verlangt werden dürfen. Die bisher zu Beginn anfallenden Abschluss- und Vermittlungskosten sollen auf die gesamte Vertragslaufzeit gestreckt werden. Überdies sind besonders hohe Förderungen für Vorsorgesparer mit geringem oder mittlerem Einkommen und für Eltern geplant.
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Deutsche Wirtschaft startet „ohne Aufbruchsstimmung“ ins neue Jahr

09.01.2026 | Deutsche Wirtschaft startet „ohne Aufbruchsstimmung“ ins neue Jahr

Mit dem Jahreswechsel verknüpft sich für die deutschen Unternehmen offenbar wenig Hoffnung auf eine baldige Konjunkturwende. Der vom Münchener ifo-Institut unter circa 9.000 Führungskräften erhobene Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 88,0 gelegen hatte. Während die Aussichten des Baugewerbes auf niedrigem Niveau verharrten, trübten sich die des verarbeitenden Gewerbes, im Handel und bei Dienstleistungsanbietern ein. „Das Jahr endet ohne Aufbruchsstimmung“, resümiert ifo-Chef Clemens Fuest. Einen Lichtblick bot lediglich die Gastronomie, deren Dezemberumsätze erfreulich ausfielen und die zudem der zum 1. Januar in Kraft getretenen Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen entgegensah. Eine breitere Aufhellung der Konjunktur erwarten viele Experten noch für dieses Jahr, in dem die immensen schuldenfinanzierten Verteidigungs- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes das Wachstum ankurbeln dürften. Damit würde eine über dreijährige Rezessionsund Stagnationsphase überwunden.
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Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

07.01.2026 | Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem das Risiko eines Batteriebrands. Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen, Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die Akkutemperatur penibel überwacht werden.
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Bundesregierung dampft Frühstart-Rente ein

11.12.2025 | Bundesregierung dampft Frühstart-Rente ein

Gemäß Koalitionsvertrag sollte die sogenannte Frühstart-Rente eine Zeitenwende in der Rentenpolitik markieren: den Einstieg in eine stärker kapitalgedeckte Altersvorsorge für alle. Geplant war, den in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren ab 2026 monatlich 10 Euro aus der Staatskasse zu spendieren, die in ein privates Aktiendepot fließen. Das ursprünglich von den fünf „Wirtschaftsweisen“ eingebrachte Konzept zielt darauf ab, die Bundesbürger frühzeitig an das kapitalgedeckte Vorsorgesparen heranzuführen und Berührungsängste zu nehmen. Idealerweise sollen die dazu angelegten Depots auch nach dem 18. Geburtstag weiter bespart werden. Die Gesamtkosten dafür würden sich auf rund eine Milliarde Euro jährlich belaufen. Wie jedoch aus der aktuellen Bereinigungsvorlage zum Bundeshaushalt hervorgeht, hat die Bundesregierung bei dem Vorhaben den Rotstift angesetzt: Lediglich 50 Millionen Euro sollen für die Frühstart-Rente an die Deutschen Rentenversicherung überwiesen werden – das reicht gerade einmal für einen Jahrgang. In der Folge werden also im nächsten Jahr nur die Sechsjährigen in den Genuss der Kapitalspritze kommen. Die gesetzliche Grundlage dafür muss allerdings noch geschaffen werden.
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Quo vadis, Pflegeversicherung?

04.12.2025 | Quo vadis, Pflegeversicherung?

Wie die gesetzlichen Krankenkassen ringt auch die soziale Pflegeversicherung mit einem enormen Defizit. In diesem Jahr wird es sich laut Schätzung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) auf 3,5 bis 5,8 Milliarden Euro belaufen – und in den Folgejahren wegen der alternden Bevölkerung weiter anschwellen. Zugleich wächst mit den Eigenanteilen die finanzielle Belastung für die Pflegebedürftigen und deren Angehörige. Nach Daten des IW Köln müssen für Klassifikation: Geschäftlich - Intern vollstationäre Pflege derzeit im ersten Jahr durchschnittlich knapp 3.000 Euro pro Monat zugezahlt werden. „In der Pflege herrscht dringender Reformbedarf“, meint deshalb nicht nur der vdek. Eine BundLänder-Arbeitsgruppe namens „Zukunftspakt Pflege“ hat bereits Eckpunkte für eine Reform formuliert – und erkennen lassen, dass es keine umwälzenden Neurungen geben wird. Solche fordern unterdessen mehrere Verbände wie der Paritätische und Gewerkschaften von IG Metall bis ver.di: Ihnen zufolge sollte eine Pflegevollversicherung geschaffen werden, die sämtliche Pflegekosten schultert und zur Finanzierung Besserverdienende stärker heranzieht. Laut einer forsa-Umfrage wünschen sich das auch knapp zwei Drittel der Bundesbürger, während lediglich 18 Prozent für eine verpflichtende private Pflegevorsorge optieren.
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Von wegen „kleiner Bruder“: Silber schlägt Gold

03.12.2025 | Von wegen „kleiner Bruder“: Silber schlägt Gold

Die atemberaubende Rallye des Goldpreises sorgt seit einigen Monaten für Schlagzeilen. Seit Jahresbeginn legte der Kurs des Edelmetalls um 43 Prozent zu (Stand: Ende November) und ließ damit den ebenfalls stark performenden DAX weit hinter sich, der immerhin ein Plus von 19 Prozent vorweisen konnte. Als Haupttreiber gilt die anziehende Nachfrage von Notenbanken: Laut einer Erhebung des World Gold Council plant ein Drittel von ihnen im kommenden Jahr weitere Goldzukäufe, während keine einzige ihre Bestände reduzieren will. Der Silberkurs segelt gemeinhin im Schatten des „großen Bruders“, schon weil der Feinunzenpreis mit rund 46 Euro nur einen Bruchteil desjenigen von Gold (circa 3.600 Euro) ausmacht. In puncto Kursentwicklung jedoch liegt Silber in diesem Jahr bisher klar vorn: Bis Ende November stand ein Plus von rund 64 Prozent zu Buche. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die industrielle Nachfrage: Silber wird beispielsweise für die Fertigung von Elektronik, Photovoltaikmodulen und Fahrzeugen benötigt.
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Deutsche Versicherer bleiben auf Nachhaltigkeitspfad

25.11.2025 | Deutsche Versicherer bleiben auf Nachhaltigkeitspfad

Nicht nur als Organisationen mit oft Tausenden von Mitarbeitern und großen Fuhrparks, sondern auch und vor allem als Investoren haben die Versicherungsgesellschaften mächtige Hebel für eine Wende zu mehr Nachhaltigkeit an der Hand. Und die nutzen sie auch, wie der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Versicherer-Gesamtverbands GDV zeigt.So sank der CO2-Fußabdruck ihrer Kapitalanlagen gegenüber 2024 um ganze 23 Prozent auf nunmehr 47 Tonnen pro investierter Million Euro (Scope 1 und 2). 91 Prozent der deutschen Versicherungsgesellschaften verfolgen mit ihren Investments eine Netto-Null-Strategie. In explizit nachhaltigen Kapitalanlagen stecken derzeit etwa zehn Prozent der Versicherergelder. Die CO2-Emissionen des eigenen Betriebs werden vollständig kompensiert – und sinken auch dank einer Erhöhung der Elektroauto-Quote von 10 auf 19 Prozent im vergangenen Jahr. Die E-Ladeinfrastruktur für die Versicherer-Fuhrparks wurde sogar um 50 Prozent aufgestockt.„Als Risikoträger und Investoren übernehmen wir Verantwortung und halten auch bei Gegenwind strategisch an diesem Kurs fest. Nur so können Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit gesichert werden“, unterstreicht GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
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