Nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen (vdek) verteuert sich die stationäre Pflege in
Deutschland weiterhin mit einem Vielfachen der allgemeinen Inflationsrate. Konkret: um 9
Prozent auf Jahressicht. Dadurch müssen die Pflegebedürftigen aktuell im ersten Aufenthaltsjahr
durchschnittlich 3.245 Euro aus eigener Tasche zuzahlen, im Januar 2025 waren es noch 2.984
Euro.
Die Eigenbeteiligungen fallen indes von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus. Am
geringsten sind sie in Sachsen-Anhalt mit 2.720 Euro, aber auch in Niedersachsen und
Mecklenburg-Vorpommern (beide 2.903 Euro) bleiben sie weit unter dem Schnitt. Am tiefsten
müssen Bremer Pflegebedürftige in die Tasche greifen, hier kostet ein Pflegeplatz im ersten Jahr
monatlich 3.637 Euro.
Die neuen Zahlen erhöhen nochmals den Druck auf die Bundesregierung, die Pflegeversicherung
strukturell zu reformieren. Doch selbst wenn es einen großen Wurf geben sollte – um merkliche
Eigenbeteiligungen dürften die Pflegebedürftigen auch in Zukunft nicht herumkommen. Die
Bundesbürger tun deshalb gut daran, sich mit einer privaten Pflegeversicherung für die
„Kostenfalle Pflege“ zu wappnen.
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Für seinen aktuellen „Pension Survey“ hat der europäische Versicherungs-Dachverband Insurance
Europe 12.700 volljährige Personen aus zwölf Ländern zu ihrer Altersversorgung befragt. Die
demografische Herausforderung, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr
Rentenempfänger finanzieren müssen, betrifft fast all diese Länder ebenso wie Deutschland.
Dennoch sorgen 41 Prozent der Befragten nicht privat fürs Alter vor – von den Frauen sogar 46
Prozent. Ähnlich hoch ist mit 40 Prozent der Anteil derer, die wegen der aktuellen
wirtschaftlichen Situation Einbußen bei ihrer Altersvorsorge hinnehmen müssen.
Über alle Länder hinweg gibt eine große Mehrheit der Sicherheit der Altersversorgung den
Vorrang vor Renditemöglichkeiten. In Deutschland sind es 82 Prozent, noch darüber liegen
Griechen (86), Finnen (85) und Österreicher (83); im europäischen Durchschnitt setzen 81
Prozent diese Priorität. „Das unterstreicht die große Bedeutung verlässlicher Zusagen“,
kommentiert Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV).
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Während die Europäische Zentralbank den Leitzins weiterhin bei 2,0 Prozent belässt, müssen Tagesgeldsparer sich mit einer weiterhin schrumpfenden Verzinsung begnügen –zumindest wenn sie bei ihrer Bank Bestandskunden sind. Das ergab die Marktanalyse eines großen Vergleichsportals. Insbesondere regionale Geldhäuser, also Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, knausern beim Tagesgeld. So legen 38 Prozent von ihnen einen Minizins von maximal 0,25 Prozent zugrunde – vor einem Jahr waren es nur 24 Prozent. Im Durchschnitt zahlen die Sparkassen 0,37 Prozent, die Genossenschaftsbanken mit 0,42 Prozent kaum mehr. Der durchschnittliche Zinssatz über alle Banken in Deutschland hinweg liegt bei 1,29 Prozent, woraus folgt, dass die bundesweit operierenden Institute deutlich höhere Tagesgeldzinsen leisten. Das attraktivste dauerhafte Angebot am Markt beträgt derzeit 2,3 Prozent. Noch mehr, nämlich über 3 Prozent, sind für Neukunden drin. Nach dem jeweiligen Garantiezeitraum fällt indes auch ihre Verzinsung auf das Bestandskundenniveau der Bank.
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In immer mehr Firmenbetrugsfällen setzen die Kriminellen künstliche Intelligenz ein, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen. So hilft KI etwa bei der Identifizierung potenzieller, leicht erreichbarer Opfer und bei der glaubwürdigeren Gestaltung von Hacking- und Phishing-Mails. Auf diese Weise gelangen die Betrüger an geschützte Daten oder veranlassen – scheinbar im Namen von Vorgesetzten – Zahlungen auf ihre Konten.
Wie die deutschen Kreditversicherer berichten, treibt dieses Vorgehen die Schadensvolumina in der Vertrauensschadenversicherung nach oben. Gemäß einer vorläufigen Hochrechnung dürfte die Gesamtsumme für 2025 über 200 Millionen Euro betragen, ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da nur die versicherten Fälle erfasst werden, ist das tatsächliche Schadensausmaß wesentlich größer.
Die Kreditversicherer empfehlen den Unternehmen daher dringend, wachsam zu sein und ihre Sicherheitsvorkehrungen zu optimieren. Dazu gehören nicht nur technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, sondern auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, um sie für die sich wandelnden Risiken zu sensibilisieren.
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Mit dem Jahreswechsel verknüpft sich für die deutschen Unternehmen offenbar wenig Hoffnung auf eine baldige Konjunkturwende. Der vom Münchener ifo-Institut unter circa 9.000 Führungskräften erhobene Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 88,0 gelegen hatte. Während die Aussichten des Baugewerbes auf niedrigem Niveau verharrten, trübten sich die des verarbeitenden Gewerbes, im Handel und bei Dienstleistungsanbietern ein. „Das Jahr endet ohne Aufbruchsstimmung“, resümiert ifo-Chef Clemens Fuest. Einen Lichtblick bot lediglich die Gastronomie, deren Dezemberumsätze erfreulich ausfielen und die zudem der zum 1. Januar in Kraft getretenen Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen entgegensah. Eine breitere Aufhellung der Konjunktur erwarten viele Experten noch für dieses Jahr, in dem die immensen schuldenfinanzierten Verteidigungs- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes das Wachstum ankurbeln dürften. Damit würde eine über dreijährige Rezessionsund Stagnationsphase überwunden.
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Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch
aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte
Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt
eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am
Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem
das Risiko eines Batteriebrands.
Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen,
Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von
einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und
der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft
lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als
Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die
teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die
Akkutemperatur penibel überwacht werden.
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Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge
auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente
weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte
Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent
Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem wird ein
garantiefreies Altersvorsorgedepot gefördert, das voll von den Chancen des Kapitalmarktes
profitieren kann.
Wer bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, soll künftig entscheiden können, ob dieser
unverändert fortgeführt, abgewandelt oder in ein neues Modell übertragen wird. Dazu sollen
Wechsel zwischen Altersvorsorgeverträgen vereinfacht werden, unter anderem indem nach fünf
Vertragsjahren keine Wechselgebühren mehr verlangt werden dürfen. Die bisher zu Beginn
anfallenden Abschluss- und Vermittlungskosten sollen auf die gesamte Vertragslaufzeit
gestreckt werden. Überdies sind besonders hohe Förderungen für Vorsorgesparer mit geringem
oder mittlerem Einkommen und für Eltern geplant.
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Mit dem Jahreswechsel verknüpft sich für die deutschen Unternehmen offenbar wenig Hoffnung auf eine baldige Konjunkturwende. Der vom Münchener ifo-Institut unter circa 9.000 Führungskräften erhobene Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 88,0 gelegen hatte. Während die Aussichten des Baugewerbes auf niedrigem Niveau verharrten, trübten sich die des verarbeitenden Gewerbes, im Handel und bei Dienstleistungsanbietern ein. „Das Jahr endet ohne Aufbruchsstimmung“, resümiert ifo-Chef Clemens Fuest. Einen Lichtblick bot lediglich die Gastronomie, deren Dezemberumsätze erfreulich ausfielen und die zudem der zum 1. Januar in Kraft getretenen Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen entgegensah. Eine breitere Aufhellung der Konjunktur erwarten viele Experten noch für dieses Jahr, in dem die immensen schuldenfinanzierten Verteidigungs- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes das Wachstum ankurbeln dürften. Damit würde eine über dreijährige Rezessionsund Stagnationsphase überwunden.
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Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch
aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte
Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt
eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am
Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem
das Risiko eines Batteriebrands.
Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen,
Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von
einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und
der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft
lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als
Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die
teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die
Akkutemperatur penibel überwacht werden.
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